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Mitternächtliche Diskussionen in der Strohballenarena

Rund 80 Teilnehmer zählte die sogenannte «Strohballenarena» im Zürcher Engrosmarkt. Organisiert wurde sie von der Thurgauer Regionalplanungs-gruppe Frauenfeld, welche den Zugang der Bevölkerung zur Land- und Ernährungswirtschaft fördert.

Es war eine Nachtveranstaltung, die erst um 22.30 Uhr begann – dafür umso stimmungsvoller gestaltet war. Die Leute sassen auf Strohballen und Gemüse­kistli. Teilnehmer waren Gemüse­ und Früchteproduzenten, Verarbeiter und Endverbraucher. Sie diskutieren, inwie­weit Schweizer Gemüse und Früchte gegenüber Importwaren einen Qualitäts­ und Nachhaltigkeitsvorteil aufweisen. Dabei wurde unter anderem der Wunsch ausgesprochen, dass Schweizer Produkte deutlicher positioniert werden sollten, um sie besser sichtbar und erlebbar zu machen.

Der Zeitpunkt des Meetings war des­halb gewählt worden, weil der Zürcher Engrosmarkt mitten in der Nacht zum Leben erwacht. So konnten die Teilneh­mer nach dem Mitternachtssnack live miterleben, wie grosse Zuliefer-­Last­wagen vorfuhren – mit vielen Thurgauer Nummernschildern. So fanden herzli­che Gespräche zwischen Gemüsepro­duzenten und ihren Gemüsehändler ­Kunden statt.

Engrosmarkt­-Geschäftsführer Michael Raduner nutzte die Gelegenheit, den Zürcher Engrosmarkt vorzustellen. Er wies darauf hin, dass dieser nicht nur viele Arbeitsplätze bietet, sondern mit täglich 1500 Kundenbewegungen auch eine wichtige Drehscheibe in der Schwei­zer Nahrungsmittelversorgung ist.